Unterstützung politischer Reformen

Die Aktionen der Leitaktion 3 werden direkt von der EU-Kommission umgesetzt oder durch die Exekutivagentur (EACEA) ausgeschrieben. Diese speziellen Ausschreibungen werden außerhalb des allgemeinen Call for Proposals veröffentlicht und gliedern sich in folgende Bereiche:

  • Initiativen für Innovationen in der Politik:
    • zukunftsorientierte Kooperationsprojekte zur politischen Entwicklung
    • Test europäischer politischer Strategien
  • Kooperationen mit der Zivilgesellschaft

Innerhalb der Leitaktion 3 werden auch einige Aktionen durch Call for Tender, bzw. Restricted Calls vergeben.  Dabei handelt es sich beispielsweise um Studien und Gutachten, Kooperationen mit internationalen Organisationen, oder strukturierte Diskussionen. Insgesamt stehen über die Programmlaufzeit knapp €600 Mio. in dieser Leitaktion zur Verfügung.

Mit diesen Projekten sollen Maßnahmen erarbeitet werden, um:

  1. Gewaltbereitschaft und Radikalisierung zu verhüten und demokratische Werte, Grundrechte, interkulturelles Verständnis und aktive Bürgerschaft zu fördern;
  2. Die Integration benachteiligter Lernender, inklusive Personen mit Migrationshintergrund zu fördern, sowie diskriminierende Praktiken zu bekämpfen.

Die Förderung ist dabei in zwei „Lose“ und drei Teilbereiche aufgeteilt, wobei für die Universität Wien nur Los1 (Allgemeine und berufliche Bildung) und Teilbereich 1 (Länderübergreifende Kooperationsprojekte) in Frage kommen. In diesem Bereich stehen insgesamt 10 Mio. EUR an Förderungen zur Verfügung.

Die Projektlaufzeit beträgt 2 oder 3 Jahre.

Projektkonsortien müssen aus mindestens vier Einrichtungen aus mindestens 4 Programmländern bestehen.